Im Juli 1927 verübt die Wiener Polizei im Rahmen einer linken Demonstration ein Massaker, bei dem knapp 90 Menschen sterben. Sieben Jahre später, im Februar 1934, wird die österreichische Arbeiter*innenbewegung in einem dreitägigen Bürger*innenkrieg endgültig zerschlagen und illegalisiert. Beide Ereignisse waren einschneidende Momente in Richtung eines autoritären Umbaus der Gesellschaft, sie stehen aber im Kontext größerer politischer Auseinandersetzungen zwischen Demokratie und Faschismus (nicht nur) in Österreich.

Die Vereine kritTFM und present:history haben sich für ein gemeinsames Projekt zusammengeschlossen, um die politischen Auseinandersetzungen der Wiener Zwischenkriegszeit zu thematisieren. Mit dem Blick auf die unmittelbare Vorgeschichte des Faschismus in Österreich möchten wir einerseits einen Raum öffnen, um kritisch über aktuelle Interpretationen von Geschichte zu diskutieren. Andererseits geht es uns um die Auseinandersetzung mit widerständigen Praktiken in der Vergangenheit: Wie reagierten Parteien, Aktivist*innen oder Künstler*innen auf die zunehmende Einschränkung von Handlungsspielräumen? Kann uns dieses Wissen dabei helfen, Gegenstrategien für heute zu entwickeln?

Nachdem unsere Veranstaltungsreihe im Sommer und Herbst 2018 auf großes Interesse gestoßen ist, wird es 2019 eine Fortsetzung geben. Infos demnächst hier, bzw. auf den facebook-Seiten von KritTFM und present:history.

Zusätzlich freuen wir uns über weitere Vorschläge und Ideen! Du hast dich selbst mit der Zeit beschäftigt und möchtest ein Thema im Rahmen eines Vortrags, Workshops, Stadtspaziergangs, Filmabends, einer Lesung, … präsentieren und besprechen? Du hast eine Frage oder möchtest unseren Newsletter abonnieren?

Dann melde dich bei uns per e-mail an: info@gegenstrategien.at



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