Protestformen auf der Straße, in Kunst und Kultur 1927-1934 im historischen Kontext

So 18.November 11-14h, Ort: ÖH Uni Wien, Campus/AAKH Hof 1

Workshop mit Andreas Filipovic und Sarah Kanawin

Der Workshop wird etwas kürzer als ursprünglich geplant und sich nur mit dem Kino als politischen Ort beschäftigen. Dafür mit vielen Filmbeispielen 🙂

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In diesem Workshop werden wir gemeinsam zeitgenössische Zeitungen, Zeitschriften, Plakate und mehr auf der Suche nach Protestformen durchstöbern. Neben klassischen Protesten wie Demonstrationen auf der Straße wird es auch um weniger beachtete Formen gehen. Kabarett, Musik, Literatur und Bildende Kust haben jeweils Praktiken und Strategien des Widerstandes entwickelt, die hier nicht unter den Tisch fallen sollen.
Exemplarisch wird in einem Block auch auf das Kino als zentraler Ort politischer Auseinandersetzungen bzw. Bewusstseinsbildung vorgestellt und dabei auf unterschiedliche Herangehensweisen der verschiedenen politischen Strömungen eingegangen werden.


Sarah Kanawin schrieb ihre Diplomarbeit über die Aktionsformen der Internationalen Frauentage in Wien. Sie ist Gründungsmitglied des Vereins für Kritische Theater-, Film- u. Medienwissenschaft (KritTFM) und arbeitet als Trainerin für politische Bildung, Gruppenprozesse und Organisationsstruktur, als Theater-Film- u. Medienwissenschaftlerin und Projektmanagerin in Wien.


Andreas Filipovic studierte Audiovisuelle Zeit- und Kulturgeschichte an der Universität Wien, diplomierte über Kinos als politischer Raum im Wien der Zwischenkriegszeit und dissertierte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz und an der Universität Wien Debattenbeiträge zu Gesellschaft und Sozialismus im jugoslawischen Film der 1960er Jahre. Er arbeitet als Historiker und Filmproduzent und ist Geschäftsführer bei audiovisuellesarchiv.org.


Zur Anmeldung schickt uns bitte ein kurzes Mail an info@gegenstrategien.at. Weitere Infos zu Teilnahme und Ablauf hier.



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